THOW 230: Zuwendung
1 Vater, dein Auge ruht auf mir. 2 Dein Blick verfolgt mein Werden. 3 Du schläfst nicht, du bist nicht abgelenkt. 4 Unentwegt hast du Freude daran, deine Menschen zu sehen. 5 Bist stets bereit für Begegnung. 6 Durch Jesus ist der Vorhang zerrissen. 7 Gemeinschaft neu gegründet und was uns trennte getilgt. 8 Der Heilige Geist gegeben, damit wir die Sprache des Himmels sprechen und Himmelsworte hören. 9 Unsere Herzen lebendig gemacht, so dass wir spüren, wenn der Himmel uns berührt.
10 Wer bin ich, dass ich mich der Einladung entziehe. 11 Dass ich mich abwende, wenn der König der Könige mich ansieht. 12 Ich will mich dir vielmehr zuwenden, Vater. 13 Denn Tiefe finde ich nicht tief in mir, sondern hoch zu dir. 14 Und erkenne meiner Seele Grund nicht im Spiegel an der Wand, sondern im Wiederschein deiner Augen.
15 Darum will ich vor allem – vor allem anderen – mich deiner vergegenwärtigen und deiner Zuwendung erfreuen. 16 Denn das ist unser Privileg, am Kreuz für mich errungen. 17 Unter großer Qual, teuer erkauft und hoch zu loben. 18 Das ist der Zugang zum Vater. 19 Das ist mein Dank an Jesus. 20 Das ist mein Lob für Gott.
Jesaja 43,1 / Psalm 27,8 / Römer 8,15 / 2. Korinther 1,3–4
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