-
THOW 454 • Wie ein König
1 Immer Sommer, immer schön. 2 Immer das beste Essen auf dem Tisch. 3 Gesundheit und Leichtigkeit alle Tage. 4 Kein Mangel, keine Last. 5 Alle Freunde um sich, nie ein böses Wort. 6 Die Kinder bleiben immer Kind, die Alten werden niemals älter. 7 Die Erde ist kein Paradies, und wäre sie es, wäre sie dem Menschen zu leicht.…
-
THOW 450 • Dreiklang
1 Ein leiser Ruf, fast wie ein Flüstern. 2 Drängen, wie ein sanfter Windhauch. 3 Wissen, ohne zu wissen. 4 Gewissheit ohne Gewissensbiss. 5 Eine Berührung, doch da ist kein Körper. 6 Erleichterung, doch von welcher Last? 7 Wahrheit, ohne dass es Beweise braucht. 8 Erlösung, noch bevor das Los gefallen ist? 9 Da ist Ehrfurcht, ganz ohne Angst. 10…
-
THOW 442 • Gemeinsam
1 Nicht die Felge trägt das Rad, sondern die Speichen. 2 Verantwortung braucht keinen Titel, nur einen Ort, an dem du trägst. 3 Wenn wir nicht die Last des anderen mittragen, werden wir zur Last der anderen. 4 Doch tragen wir einander, wird die Last leichter. 5 Gott gibt Gemeinschaft nicht als Option, sondern als Berufung. 6 Damit wir die…
-
THOW 441 • Auftrag
1 Wie kann ich ich sein? 2 Mich finden und entwickeln? 3 Mich abgrenzen und definieren? 4 Was ist meine Rolle im großen Ganzen? 5 Wie kann ich mich einbringen? 6 Meinen Platz finden? 7 Doch du, Herr, gibst mir keine Antwort auf diese Fragen. 8 Wenn ich frage, zeigst du mir nur den Auftrag. 9 Dir zu dienen soll…
-
THOW 396 • Widerspruch
1 Dem gegen. 2 Aus halten. 3 Wider Stand. 4 Fallen. 5 Zerbrechen. 6 Kapitulieren. 7 Das Wort zerbricht sein Schild. 8 Sein Ich entflammt im Zorn. 9 Und erlischt im Sand. 10 Unzählige – und doch als Einer erkannt. 11 Gerufen beim Namen. 12 Aufbegehrt, gefallen. 13 Aufgeblasen, selbstberauscht. 14 Wissenslos, gewissenlos. 15 Entlarvt, demaskiert. 16 Und doch erlöst.…
-
THOW 392 • Vater
1 Du riefst. 2 Ich hörte deine Stimme. 3 Ich antwortete: „Mein Herr?“. 4 Du sagtest: „Dein Vater.“ 5 Hätte der Herr der Heerscharen gerufen, der Allmächtige, wer hätte dem widerstanden? 6 Hätte der Richter und Gerechte gerufen, wer hätte sich nicht beugen müssen? 7 Doch du rufst uns als deine Kinder. 8 Wie der Vater den verlorenen Sohn am…
-
THOW 358: Ein Kind
1 Wir können nicht anders. 2 Es liegt in unserer Natur. 3 Der Mensch ist auf sein Ich bezogen. 4 Wir haben Bedürfnisse und Wünsche. 5 Wir machen Fehler, doch scheuen die Konsequenzen. 6 Wir sehnen uns nach Verständnis, haben aber oft selbst keins für den anderen. 7 Wir wollen um unser selbst willen geliebt werden, doch lieben selbst oft…
-
THOW 354: Grenzen
1 Was ist dem Menschen möglich, dessen Wille geschehe. 2 Was liegt in ihm verborgen, wenn er glaubt, was er tut. 3 Wer bin ich, dass ich vorwärts strebe. 4 Was hält mich auf, was treibt mich an. 5 Was ist größer als ich selbst, welcher Schuh ist mir zu groß. 6 Ist der Himmel die Grenze oder grenzenlos der…
-
THOW 344: Erhoben
1 Er ist Mensch geworden. 2 Hat sich klein gemacht. 3 Hat Leid ertragen.4 Damit wir Gott erfahren. 5 Ihn ins Herz aufnehmen. 6 Alle Last auf ihn werfen.7 Um ihn als Gott zu ehren. 8 Als Vater erkennen. 9 Als Erlöser begreifen. 10 Auch wenn du dich uns genaht hast, so bleibst du doch der große Gott.11 Auch wenn…
-
THOW 335: Diener
1 Diener sind wir, keine Herren. 2 Und der Herr, dem wir dienen, ist der Diener aller. 3 Darum ist uns der anvertraute Dienst ein Privileg – ein Privileg, allen zu dienen. 4 Und unser größtes Lob kann nur sein, der niedrigste unter allen zu sein. 5 Denn der, der uns voranging, kam vom Himmel herab und legte jede Königswürde…




























