THOW 241: Blinder Gehorsam
1 Gehen, hören. 2 Hören, gehen. 3 Ohne Fragen, keine Erklärungen, keine Rechtfertigung. 4 Nicht erst auf den Grund gehen, kein Ziel erklärt bekommen. 5 Einfach gehen und horchen, gehorchen. 6 Dem Widerstreben des Ego zuwider. 7 Der Vernunft ein Tor. 8 Den Mahnern ein Fanal.9 „Komm, folge mir nach.“ Jesus beruft den Matthäus. 10 Ohne Aufklärung der Konsequenzen. 11 Ohne Abwägung von Risiken und Nebenwirkungen. 12 Er folgte nach. 13 Weil es Jesu Stimme war.
14 Darum will ich seine Stimme kennen. 15 Dann braucht es keine Erklärung mehr. 16 Dann ist blind folgen Erkenntnis. 17 Ausdruck von Vertrauen. 18 Gelebte Beziehung.19 Darum studieren wir mit Eifer seine Worte. 20 Forschen, wie Generationen über ihn berichten. 21 Hören einander zu, um zu verstehen. 22 Wir lernen täglich. 23 Wir beobachten, wir staunen, wir wagen kleine Schritte, größere Schritte. 24 Wir wanken, fallen, stehen wieder auf. 25 Wir werden trittfest auch in der Dunkelheit. 26 Damit wir auch am Tag nicht unseren Augen trauen, sondern nur noch seiner Stimme folgen.
27 Warum wir das tun? „Weil die Pforte eng ist und der Weg schmal, der zum Leben führt; und nur wenige es sind, die ihn finden.“ (Matthäus 7,14) 28 Niemand findet den Weg, denn er allein ist der Weg. 29 Und „seine Schafe hören seine Stimme, und er kennt seine Schafe, und sie folgen ihm; und er gibt ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus seiner Hand reißen.“ (Johannes 10,27)
30 Darum gehorchen wir blind im Vertrauen, aber nicht ohne Grund. 31 Darum laufen wir, ohne die Richtung zu kennen, aber nicht ohne Ziel. 32 Darum gehen wir nicht wie Verirrte, sondern haben unsere Sinne geschärft. 33 Darum kann man uns folgen – und wird den finden, dem wir folgen.
Matthäus 9,9 / Matthäus 7,14 / Johannes 10,27 / Johannes 14,6 / Hebräer 11,8
« THOW 240: Der Weg des Lebens | THOW 242: Tanz am Strand »


