Hingabe,  Nachfolge

THOW 335: Diener

1 Diener sind wir, keine Herren. 2 Und der Herr, dem wir dienen, ist der Diener aller. 3 Darum ist uns der anvertraute Dienst ein Privileg – ein Privileg, allen zu dienen. 4 Und unser größtes Lob kann nur sein, der niedrigste unter allen zu sein. 5 Denn der, der uns voranging, kam vom Himmel herab und legte jede Königswürde ab. 6 Der, der alle Ehre beanspruchen könnte, wusch den Menschen die Füße und trug die Schmach am Kreuz für ihre Sünden.

7 Wer sind dann wir, die wir ihn Rabbi, Meister, nennen? 8 Darum legen wir im Dienst alle Eitelkeit und Selbstsucht ab. 9 Nicht unsere Erfüllung liegt im Dienst, sondern die Erfüllung der Aufgabe dessen, der uns gesandt hat. 10 Denn der Diener muss nicht wissen, warum, sondern tun, was er seinen Meister tun sah oder was sein Meister ihm aufträgt.

11 Brauchen wir dafür Lob und Anerkennung? 12 Nein, nicht einmal das. 13 Denn wer seinen Lohn auf Erden erhalten will, wird ihn bekommen. 14 Wer aber auf den Lohn im Himmel wartet, der wird reich beschenkt. 15 Und in Ewigkeit wird man seinen Namen kennen und den loben, der ihn sandte. 16 Das ist unsere Bestimmung. 17 Sela.

Philipper 2,5–8 / Johannes 13,3–15 / Markus 10,43–45 / Johannes 5,19 / Matthäus 6,1–4

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