THOW 458 • Risse
1 Hast du mir nicht geboten, ich sei getrost und unverzagt? 2 Doch kaum fühl ich mich sicher, lassen Risse mich fürchten und Brüche mich wanken. 3 Ist mir bestimmt, stets neu zu Knien zu gehen, damit es mich Demut lehre? 4 Dein Arm ist nicht zu kurz und doch suche ich dich verzweifelt. 5 Deine Nähe fehlt mir, wenn ich zu Boden sehe und mit mir und dir hadere. 6 Du nennst mich dein Kind, hier bin ich! 7 Dein ist das Land, auf dem ich stehe, für dich hab ich es betreten. 8 Befestige mein Land, das du mir schenktest, um deines Namens willen. 9 Führe mich auf festen Wegen. 10 Ich will ihnen treu folgen, wenn deine Gnade mit mir ist, werde ich den Lauf vollenden. 11 Mein Ausgang ist offen, du kannst alle Risse heilen und alle Brüche schließen. 12 Ich rufe dich an in deiner Güte: Gott sei mir Sünder gnädig. 13 Doch dein Wille geschehe, nicht meiner. 14 Ich spreche es aus vor mir und der Welt: Gott ist gnädig und gerecht, ich vertraue auf Gottes Hilfe. 15 Sela.
Psalm 60,4 / Josua 1,9 / Psalm 51,3 / Lukas 18,13 / 2. Timotheus 4,7
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