-
THOW 384 • Alibi
1 Ein treuer Knecht. 2 Ein froher Geber. 3 Der die Versammlung nicht versäumt und seine Pflichten nicht vermisst. 4 In jeder Not ruft er geflissentlich zum Herrn. 5 Und in Anbetung schließt er beide Augen zu. 6 Und doch genügt es nicht. 7 Du, Herr, begehrst nicht mein frommes Streben. 8 Noch hast du Gefallen an meinen Opfern. 9…
-
THOW 364: Augenblick
1 Von Augenblick bis Ewigkeit. 2 Verloren im Maß, das die Zeit verleiht. 3 Was ist von Dauer, was wird bestehen? 4 Was wird bleiben, wenn wir gehen? 5 Wie kann man einen Gott verstehen, der der Zeit nicht unterworfen ist? 6 Wie kann man sich eine Ewigkeit vorstellen, die nicht ohne Ende ist? 7 Wenn Anfang und Ende keine…
-
THOW 353: Entscheidend
1 Wir machen Pläne, doch wer vermag das Leben vorherzusehen. 2 Wir fällen Entscheidungen, doch wer kann deren Auswirkungen ermessen. 3 Wir streben nach vorne, doch vor uns war noch niemand, der uns berichten könnte. 4 So sind wir nur Irrlichter am Firmament? 5 Treibgut im Fluss, der ins Meer führt? 6 Haschende nach Wind? 7 Wenn unser Schicksal nicht…
-
THOW 335: Diener
1 Diener sind wir, keine Herren. 2 Und der Herr, dem wir dienen, ist der Diener aller. 3 Darum ist uns der anvertraute Dienst ein Privileg – ein Privileg, allen zu dienen. 4 Und unser größtes Lob kann nur sein, der niedrigste unter allen zu sein. 5 Denn der, der uns voranging, kam vom Himmel herab und legte jede Königswürde…
-
THOW 333: Weil wir wissen
1 Weil wir wissen, nennen wir uns Mensch. 2 Weil wir wissen, sehen wir uns überlegen. 3 Weil wir wissen, glauben wir an den Erfolg. 4 Und so verzweifeln wir, wenn wir nicht mehr wissen, was wir tun sollen, wie es weitergeht und wer wir eigentlich sind. 5 Wer all seine Hoffnung auf sein Wissen warf, fällt dann tief. 6…
-
THOW 313: Scheitern
1 Meine eigenen Füße. 2 Darüber stolpere ich. 3 Und bin wieder am Kreuz als der, der ich war und bin: Sünder, so wie du mich gefunden. 4 Und nicht würdig, dir zu Füßen zu liegen. 5 Umso mehr, denn ich hatte ja schon erkannt. 6 Hatte schon geschmeckt vom Brot des Lebens. 7 So gräme ich mich nicht nur…
-
THOW 309: Ruf zum Fasten
1 Sehnsucht nach Durchbruch. 2 Sehnsucht nach Stabilität. 3 Sehnsucht nach Heilung. 4 Wir weinen und klagen, sind nah am Verzagen. 5 Wünschen uns so sehr: Wann greifst du ein, o Herr?! 6 Wir lesen, aber wollen nicht verstehen. 7 Wir wissen, aber wollen uns nicht erinnern. 8 Wir hören, aber verschließen unsere Ohren vor dem, was der Geist der…
-
THOW 305: Ohne Worte
1 Ohne Worte, fremde Orte.2 Leere Zeilen, stumm verweilen.3 Hohe Wände, leere Hände. 4 Ohne Beutel und Schuh, ohne fragen, ohne klagen.5 Offenbarst deine Macht, die über uns wacht.6 Unermessliche Weisheit, unbegreiflich in Schönheit. 7 Boten sind wir,8 nichts von mir,9 gesandt von dir. Lukas 10,4 / Jesaja 6,8 / Johannes 20,21 / 2 Korinther 4,5 / Psalm 46,11
-
THOW 284: Hilfsbedürftig
1 Wenn wir an unsere Grenzen kommen. 2 Wenn Schmerzen mich umfangen. 3 Wenn kleine Handgriffe zur Mühsal werden. 4 Verstehen wir, was hilfsbedürftig sein bedeutet. 5 Und werden dankbar, wenn uns Menschen zur Seite stehen, in Tat oder Wort oder Gebet. 6 So komme ich zu dir, will mich nicht der Klage hingeben. 7 Will dankbar sein, für jede…
-
THOW 279: Begrenzt
1 So sehr wir auch streben, der Mensch ist begrenzt. 2 Die Zeit seiner Tage, die Stunden, die Jahre. 3 Und selbst die Kraft seiner Hände, seine Schultern, Gelenke. 4 Dann liegt man darnieder, es schmerzen die Glieder. 5 Doch selbst jetzt will ich loben, der Geist wird erhoben. 6 Mit Maß und Gebet, man bald wieder aufsteht. 7 Seine…





























