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THOW 341: Worte
1 Worte ohne Ende. 2 Ende der Worte. 3 Eine Straße aus Worten. 4 Worte wie Wege. 5 Worte bewegen. 6 Bewegende Worte. 7 Ein Leben in Worten. 8 Worte, die leben. 9 Worte verbinden. 10 Worte, die binden. 11 Worte beschreiben, Worte, die bleiben. 12 Statt Worte in Fülle, erfüllende Worte. 13 Schöpfen wir Worte, vom Schöpfer der Worte.…
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THOW 326: Wahre Liebe
1 Ich hatte einen Traum von unerfüllter Liebe. 2 Liebe, die nur in einem Herzen brannte. 3 Und sich verzehrte, weil sie keine Erwiderung fand. 4 Ein Traum von Liebe, die sich an eine Illusion klammerte. 5 Die zerbrach, als sie sich offenbarte. 6 Und ich erwachte in der Gewissheit deiner Liebe. 7 Liebe, die mich kennt, annimmt und bedingungslos…
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THOW 325: Schach
1 Mein Kopf kann sich nicht lösen. 2 Spielt fiktive Gespräche wie eine Schachpartie. 3 Immer und wieder, Züge und Gegenzüge. 4 Nie ein Gewinner, immer nur Verlierer. 5 Ich weiß so vieles, doch am wunden Punkt ist Wissen außer Kraft. 6 Habe ich enttäuscht? 7 Ich wüsste nicht, getäuscht zu haben. 8 Entspreche ich nicht den Erwartungen? 9 Wo…
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THOW 315: Meine Geschichte
1 Wer schreibt einst, wer ich war? 2 Sind es die Taten, die ich tat, das, was ich hinterließ? 3 Oder erzählen andere meine Geschichte, wie sie ihnen gefällt – dem einen gut, dem anderen schlecht. 4 Und wir stehen verwundert oder verletzt. 5 Wollen lieber selbst unsere Geschichte prägen, um doch zu gestehen: ohne den Blick der anderen bleibt…
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THOW 313: Scheitern
1 Meine eigenen Füße. 2 Darüber stolpere ich. 3 Und bin wieder am Kreuz als der, der ich war und bin: Sünder, so wie du mich gefunden. 4 Und nicht würdig, dir zu Füßen zu liegen. 5 Umso mehr, denn ich hatte ja schon erkannt. 6 Hatte schon geschmeckt vom Brot des Lebens. 7 So gräme ich mich nicht nur…
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THOW 304: Kraft
1 Muss es denn immer mehr sein? 2 Sind nicht zwanzig Prozent schon achtzig Prozent des Erfolgs? 3 Ist nicht ein bisschen mehr als die anderen besser als nichts? 4 Ist nicht ein wenig genug? 5 Gott verachtet nicht die kleinen Anfänge. 6 Er schätzt das Scherflein derer, die wenig haben. 7 Und nimmt die fünf Brote und zwei Fische,…
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THOW 299: Umsonst
1 Umsonst, doch nicht vergebens. 2 Umsonst, doch nicht beliebig. 3 Umsonst, doch unbeschreiblich wertvoll.4 Wir ringen mit der Gnade, denn sie scheint uns nicht gerecht. 5 Gerecht ist Lohn für Arbeit, Gewinn für Mühe, Strafe für Fehl. 6 Darum suchen wir nach Mustern, die wir verstehen. 7 Doch wer betet, hofft, lobt, um des Preises willen, hofft umsonst. 8…
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THOW 295: Freiraum
1 Die Welt liegt zu Füßen, doch wie ist sie zu betreten? 2 Auf vorgetretenen Routen oder führt das Meer ins Land der Drachen? 3 Abenteurer oder Verwalter? 4 Held oder Tunichtgut? 5 Vermehrer oder Verschwender? 6 Gottes sind Wellen und Wind, doch Segel und Steuer sind euer. 7 Freiraum ist uns zum Geschenk gemacht. 8 Und Gott allein bestimmt…
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THOW 293: Offene Hände
1 Ich kann nicht halb glauben. 2 Ich kann nicht halb hoffen. 3 Ich kann nicht halbherzig vertrauen. 4 Darum zerreißt es mich, wenn ich dich geschmeckt habe – doch die Speise nicht esse. 5 Hoffen heißt, in einer ungewissen Zukunft ein gutes Ende zu erwarten. 6 Angst bedeutet, in derselben ungewissen Zukunft ein schlechtes Ende zu fürchten. 7 Ich…
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THOW 292: No surrender
1 Aufgabe ist keine Option. 2 Berufen, durchzuhalten, gesandt, das Böse zu überwinden. 3 Auch wenn wir manchen Kampf nicht zu Lebzeiten gewinnen, wollen wir doch bis zum Ende standhaft bleiben. 4 Den guten Kampf kämpfen, den Lauf vollenden. 5 Und daran sollen sie uns erkennen, dass wir Glauben und Hoffnung nie aufgeben. 6 Ergeben einzig unserem Gott. 7 Kapitulation…





























