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THOW 396 • Widerspruch
1 Dem gegen. 2 Aus halten. 3 Wider Stand. 4 Fallen. 5 Zerbrechen. 6 Kapitulieren. 7 Das Wort zerbricht sein Schild. 8 Sein Ich entflammt im Zorn. 9 Und erlischt im Sand. 10 Unzählige – und doch als Einer erkannt. 11 Gerufen beim Namen. 12 Aufbegehrt, gefallen. 13 Aufgeblasen, selbstberauscht. 14 Wissenslos, gewissenlos. 15 Entlarvt, demaskiert. 16 Und doch erlöst.…
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THOW 365: Von Alef bis Taw
1 Wenn das Ende den Anfang trifft, ist der Lauf vollendet. 2 Wo Neues beginnt und Altes endet, vereint es sich in einem einzigen Moment. 3 So ist der Anfang vom Ende, das Ende des Anfangs. 4 Und ohne Anfang kein Ende und kein Ende ohne Anfang. 5 So erkennen wir am Ende den Anfang, aber am Anfang noch nicht…
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THOW 350: Qualität
1 Ein Test bringt Wahrheit ans Licht. 2 Bereit, dich gebrauchen zu lassen? 3 Bereit, unter Last standzuhalten? 4 Bereit, dich darauf prüfen zu lassen? 5 Wir sehnen uns nach mehr, doch sind wir auch bereit, uns testen zu lassen? 6 Bereit, zu scheitern, damit wir sehen und verstehen, wo wir noch nicht vollkommen sind. 7 Bereit, uns dann verändern…
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THOW 315: Meine Geschichte
1 Wer schreibt einst, wer ich war? 2 Sind es die Taten, die ich tat, das, was ich hinterließ? 3 Oder erzählen andere meine Geschichte, wie sie ihnen gefällt – dem einen gut, dem anderen schlecht. 4 Und wir stehen verwundert oder verletzt. 5 Wollen lieber selbst unsere Geschichte prägen, um doch zu gestehen: ohne den Blick der anderen bleibt…
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THOW 244: 10 Worte der Wahrheit
1 Gott ist gut und souverän, nichts ist ihm unmöglich und er ist immer für uns. 2 Der Mensch ist schuldig vor Gott und kein Mensch kann dies aus sich heraus ändern. 3 Umkehr ist keine einmalige Wendung, es ist tägliche Orientierung. 4 Gebet ist kein Kraftakt, es ist Haltung. 5 Wir können es nicht selbst einüben und doch bedarf…
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THOW 22: Durch das Dunkel
1 Wenn ich morgens erwache, hängen tief die Träume noch in meinem Inneren. 2 Als ob die Nacht nur eine weitere Tagesmühe wäre, doch man selbst darin wie eine Marionette der Gedanken. 3 Unfähig, innezuhalten, unfähig, dich darin zu suchen. 4 Herr, warum müssen wir noch durchs Dunkel schreiten? 5 Warum hat auch der Tag noch so viele dunkle Ecken?…

















