Entscheidung,  Liebe,  Nachfolge

THOW 239: Rosenkrieg

1 Wunderschön ist mein Geliebter. 2 Nichts will ich mehr, als ihm nah zu sein. 3 Seit ich ihn sah, kann mein Auge sich nicht satt sehen. 4 Mein Ohr klingt nach über jedes seiner Worte. 5 Mein Herz springt vor Freude, wenn er den Raum betritt. 6 Und nichts ist mir mehr wert, als dem Herrn der Herren eine tadellose Braut zu sein.

7 Verbittert will mich meine alte Liebe ihren Zorn spüren lassen. 8 Sie legt mir Fallstricke. 9 Sie umgarnt mich mit alten Liedern, damit ich ihr wieder verfalle. 10 Sie flüstert hinter meinem Rücken Schlechtes. 11 Sie deckt meine Geheimnisse auf, damit sie mir zu Schaden werden. 12 Schande soll mein Name sein. 13 „Verrat!“ ruft sie mir nach durch die Gassen.

14 Doch dies alles erdulde ich, ohne zurückzusehen. 15 Mag man mich schmähen. 16 Mag man mir alles nehmen. 17 Mag man mir selbst die Ehre absprechen. 18 Mein Blick ist nur noch auf dich gerichtet. 19 Nichts gibt es mehr, was ich will, als mit dir zu gehen. 20 Ihr Name war Ich, und meine Natur war der Tod. 21 Doch ich will einen neuen Namen tragen: Braut des Höchsten. 22 Und in dem Namen ist Leben.

Römer 6,6 / Epheser 4,22–24 / Jesaja 62,2 / Offenbarung 19,7

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