THOW 337: Es ist Krieg
1 Dauerfeuer der Gedanken. 2 Schicksalsschläge vor Augen. 3 Sorgen im Herzen. 4 Selbstvorwürfe. 5 Anklage. 6 Zweifel. 7 Lösungen bieten sich feil, Lösungen, die nichts lösen, sondern nur verdecken, verstecken, verbergen. 8 Wo ist der Halt? 9 Wo ist der Anker? 10 Wo finde ich Schutz und Sicherheit?
11 Der geistliche Kampf – und der Mensch das Schlachtfeld. 12 Wir entscheiden uns nicht, dabei zu sein, denn der Krieg kommt zu uns. 13 Geführt mit geistlichen Waffen. 14 Mit Siegen und Niederlagen in geistlichen Welten. 15 Keiner sieht sie, jeder spürt sie – die Auswirkungen entscheidend oder fatal.
16 Ich bedecke mich mit Lobpreis. 17 Ich benenne es beim Namen. 18 Ich stelle mich, ducke mich nicht weg. 19 Und proklamiere den Sieg – den Sieg am Kreuz. 20 Ich halte aus, indem ich danke und den Himmel für mich kämpfen lasse. 21 Ich weiß, dass dieser Kampf noch nicht zu Ende ist. 22 Ich feiere, denn ich kenne den Sieger schon: Jesus. 23 Und am Ende der Tage wird es offenbar. 24 Am Ende der Tage enden auch die Kämpfe. 25 Noch eine Weile will ich stark sein und kämpfen – zusammen mit meinem Gott.
Epheser 6,10–18 / 2. Chronik 20,21–22 / 1. Petrus 5,8–9 / 2. Korinther 10,3–5 / Kolosser 2,15 / Offenbarung 21,4
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Ein Gedanke/ein Psalm dazu
Alexander Endl
Kämpft ihr schon? Oder glaubt ihr, dass ihr um den Kampf herumkommt – es nur andere trifft? Wenn man nur ein redliches Leben führt, sich nichts zuschulden kommen lässt und die Verantwortung anderen überlässt. Aber darauf würde ich nicht bauen – und ich spreche aus Erfahrung. Ich hatte ein ganz kleines bisschen gedacht, gehofft, geglaubt, dass mir das alles nicht passieren würde. Aber die Bibel spricht nicht davon, wie wir dem Kampf entkommen könnten, sondern wie wir ihn bestehen. Und ein Schlüssel ist Lobpreis:
»Hört mich an, ihr Judäer und ihr Bewohner Jerusalems! Vertraut auf den HERRN, euren Gott, so werdet ihr gesichert sein! Vertraut auf seine Propheten, so werdet ihr siegen!«
Sodann traf er Verabredungen mit dem Kriegsvolk und ließ Sänger antreten, die zu Ehren des HERRN im heiligen Schmuck Loblieder anstimmen mussten, während sie an der Spitze der gerüsteten Krieger einherzogen und sangen:
»Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich!«
Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, ließ der HERR feindselige Mächte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda heranzogen, in Wirksamkeit treten, sodass sie sich selbst aufrieben.
2. Chronik 20,21–22
Ich fuhr Fahrrad, und auf meinem Weg tobte ein Kampf in meinem Kopf. Kaum hatte ich ein Thema abgewehrt, kam das nächste. Ich rang und wehrte mich. Und dabei hörte ich durchgehend Lobpreis. Und ich glaube, das war wichtig. Denn am Ende stieg ich ab und erklärte mich zum Sieger. – Weil ich nicht verloren hatte: keine falschen Gedanken zugelassen, keine falschen Entscheidungen getroffen.
Wir können den Kampf weder ignorieren noch „wegglauben“.
Wir können uns aber vorbereiten. Und uns zusammen zurüsten – für die kleinen und großen Kämpfe mitten in unseren Wochen des Lebens.