Gnade,  Hingabe

THOW 347: Heilige Hände

1 Mit geschlossenen Augen sehe ich meine Hände in weißer Kontur. 2 Sie formen Worte, empfangen Segen. 3 Sie öffnen sich zum Schöpfer, erheben sich zum Himmel. 4 So wusste ich, dass du mich siehst. 5 So wusste ich, dass mein Herz wieder rein ist. 6 So wusste ich, dass ich mir selbst vergeben hatte. 7 Und wieder würdig bin, vor Gott zu stehen.

8 Du hattest mich nie verworfen. 9 Du hattest mir immer schon vergeben. 10 Du sahst mich immer würdig. 11 Doch nun konnte ich sehen, denn ich stand zwischen dir und mir.

12 Wir erheben heilige Hände, die Jesu Blut hat reingewaschen. 13 Wir nehmen den Schleier von unseren Augen, der mit dem Vorhang zerriss auf Golgatha. 14 Wir bekennen uns würdig, indem wir unsere Schuld erkennen. 15 Und weil wir Gnade verstehen, können wir Vergebung empfangen. 16 Und mit heiligen Händen den Himmel berühren.

Psalm 24,3–4 / Matthäus 27,51 / Hebräer 9,14 / Hebräer 10,19–22 / 1. Johannes 1,9

Ein Gedanke/ein Psalm dazu

  • Karin Hodel

    Faszinierender Zusammenhang zwischen THOW 347 und THOW 464,
    aber in letzterem liegt so viel „verborgene“, „göttliche“ Tiefe, es lässt mich nicht los, berührt und bewegt so Vieles, was ich (noch) nicht greifen kann, was mich wirklich trennt „von
    dieser Welt“, meine Sehnsucht nach Seiner Heiligkeit erneuert, ja, wachsen lässt. Die r e a l e Welt ist für mich /uns
    mit Christus in Gott zu sein.

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