Glaube,  Nachfolge

THOW 614 • Timing

1 „Noch nicht!“ 2 Wie schwer es fällt, zu warten. 3 Es kostet mich alle Kraft und fordert meine Zuversicht heraus. 4 Es kostet mich mein Selbstverständnis, es macht mich unnütz in der Gleichung. 5 Nichts ist mir verboten, doch es bringt nichts voran. 6 Im schlimmsten Fall mach ich alles nur kompliziert. 7 Und ich muss für die Fehler Buße tun, die ich aus Ungeduld mache. 8 Oder verliere gar den Glauben, weil es mir nicht gelingt.

9 Ich harre deiner Weisung, wie sie dem Apostel zuteilwurde. 10 Bis du sprichst: „Geh!“ 11 Erst dann will ich gehen, nicht wenn ich es meine. 12 Und meine Seele im Gebet bewahren. 13 Du selbst, Herr, bereitest meinen Weg. 14 Gebührt dir nicht aller Ruhm? 15 Solange will ich ein Nichts sein und warten. 16 Damit dann, wenn du rufst, du zu meiner Herrlichkeit wirst. 17 Nichts will ich mehr, denn in dir bin ich alles. 18 Bis hier hast du mich schon getragen. 19 Und du warst in meiner Schwachheit mächtig. 20 Zum Segen für viele.

Psalm 27,14 / Psalm 3,4 / Apostelgeschichte 22,17–21 / 1. Korinther 10,23 / 2. Korinther 12,9

Leitvers: Doch der Herr befahl: ›Geh, denn ich will dich weit weg zu den nichtjüdischen Völkern senden.‹ HFA (Apostelgeschichte 22,21)

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