Buße,  Kreuz

THOW 620 • Vom Sinn der Schuld

1 Erkannte ich nicht meine Schuld, gäbe es nichts zu bereuen. 2 Doch bereue ich, begreife ich, dass ich fehle. 3 Begreife ich mein Verfehlen, erkenne ich, dass ich nicht das Maß der Dinge bin. 4 So stehe ich nah bei einem Gott. 5 Den ich aber nicht erfassen kann, weil ich nur mein Verfehlen verstehe. 6 Verstünde ich aber sein Wesen, wüsste ich das Richtige zu tun. 7 Wüsste ich aber das Richtige zu tun und könnte es nicht, wäre dann die Schuld nicht nur noch größer? 8 So führte die Schuld nur in Verdammnis.

9 Doch offenbart mir meine Schuld nicht auch die Wahrheit über richtig und falsch? 10 Um zu erkennen, dass es Gut und Böse gibt. 11 Und unsere Entscheidung für dies oder jenes. 12 Doch wir begreifen es nicht. 13 Deswegen hat Christus am Kreuz die Schuld nicht nur auf sich genommen, sondern am eigenen Leib öffentlich getragen. 14 Damit jeder es sehen kann. 15 Und wir so durch ihn und das Kreuz von unserer Schuld überführt werden. 16 Und befreit. 17 Indem wir nicht nur erkennen, sondern uns sein Werk am Kreuz zu eigen machen. 18 So führt die Schuld uns zu ihm. 19 Und er zum Leben.

Psalm 51,5–6 / Römer 3,20 / Römer 7,18–25 / 1. Petrus 2,24 / Römer 8,1–2

Leitvers: Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. HFA (Römer 8,1)

Schreibe deine Gedanken - gerne auch als Psalm

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


« |