Offenbarung,  Wort

THOW 258: Gott verstehen

1 Genug gehört. 2 Zu viele Worte über Gott. 3 Vieles über ihn bleibt unbeachtet, weil man einfach nicht mehr hinhört – zu viele Ablenkungen, zu viel anderes im Kopf. 4 Manches klingt vernünftig und nachvollziehbar, doch beim genaueren Nachdenken wirkt es fremd und verliert seine Kraft. 5 Mancher ist begeistert, doch wenn man überschlägt, was es im Leben kosten würde, lässt man es lieber bleiben.

6 Gottes Wort spricht nicht nur von den Kanzeln, es ruft zu uns von den Bergen und dem Meer. 7 Es steht vor uns geschrieben, es wird uns erzählt. 8 Doch wir behalten es nicht, weil wir nicht verstehen, wie wichtig es für uns ist. 9 Wer nicht glaubt, dem bleibt es verschlossen: »damit sie immerfort sehen und doch nicht wahrnehmen, und immerfort hören und doch kein Verständnis haben.« 10 Denn der Glaube kommt nicht durch Verstehen, sondern aus der Umkehr, die aus der Gnade in Christus allein erwächst.

11 So sind es wir, die wir glauben, von denen Christus im Gleichnis des Sämanns spricht. 12 Wir sind es, die dein Wort verlieren, es uns rauben lassen oder deren eigenes Leben ihnen wertvoller scheint als dein Wort. 13 Darum will ich dein Wort nehmen wie einen Schatz und höher achten als alles andere. 14 Und es täglich in meinem Herzen bewegen und seinen Weisungen folgen. 15 Denn du selbst, Gott, sprichst zu mir, zu jedem deiner Kinder. 16 Und niemand kann es verstehen, außer dein Geist in uns erklärt es uns. 17 Und darin liegt wahrhaft Frieden und Segen. 18 Und es bringt Frucht in Christus: einigen dreißigfach, einigen sechzigfach, einigen hundertfach.

Jesaja 6,9–10 / Matthäus 13,1–23 / Markus 4,3–20 / Lukas 8,4–15 / Römer 10,17 / Johannes 16,13-15

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