THOW 283: Zerbrochene Welt
1 So stehen wir vor dir, verstehen noch immer nicht. 2 Warum du, Herr, der du uns liebst und deine Kinder nennst, das Leiden dieser Welt noch geschehen lässt. 3 Ertragen lässt die Bürde der gefallenen Welt, für ihre Missetat. 4 Nicht nur zuschauen, sondern mit ihr leiden. 5 Von Krankheit, Tod und Gewalt sind wir nicht nur Zeugen – wir erfahren sie am eigenen Leibe, im eigenen Leben.
6 Du hast die Welt erlöst, doch nicht von sich befreit, bevor das Ende kommt. 7 Du hast Leben in den Tod gelegt, damit im Tod die Menschen noch Hoffnung finden. 8 Was wir als Drangsal betrachten, ist Gnadenzeit in deinen Augen – um noch viele zu erreichen, noch viele zu erretten.
9 Du hast nichts anderes verheißen: Neue Hoffnung. 10 Und uns angehalten, durchzustehen. 11 Doch nicht ohne Beistand, den Heiligen Geist. 12 Durch den du, der alles Leid selbst überwunden hast, mit uns verbunden bleibst. 13 Damit auch wir überwinden können. 14 Und mitten im Leid schon jetzt deine Herrlichkeit entdecken und erfahren, 15 dass du Zerbrochenheit in Schönheit wandelst. 16 Und so unsere Endlichkeit und alle Vergänglichkeit nur aller Anfang ist.
Römer 8,18–25 / Johannes 16,33 / Offenbarung 21,4 / 2. Petrus 3,9 / Matthäus 24,13
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