Glaube,  Hoffnung

THOW 516 • Sichtbar

1 Und dann wird es sichtbar. 2 Und dieser Glaube endet im Schauen. 3 Denn was zu sehen ist, muss nicht mehr geglaubt werden. 4 Jeder sieht es, jeder begreift es. 5 Vor dem Sichtbaren gab es keine Zeugen, jetzt drängen sich alle nach vorne. 6 Jeder bestätigt sich selbst und nennt es Glauben. 7 Doch der Glaubende hatte Gottes Verheißung schon ergriffen, als sie noch geglaubt werden musste. 8 Er geht die nächsten Schritte im Glauben, weil sie noch nicht zu sehen sind.

9 Sein Dank ging dem Sichtbaren schon voraus. 10 Denn für das Sichtbare danken kann auch, wer nicht geglaubt hat. 11 Doch der Glaubende lobt Gott schon für die Zuversicht. 12 Denn die Hoffnung aus dem Glauben trägt ihn durch sein Leben.

Habakuk 2,3–4 / Johannes 20,29 / Römer 8,24–25 / 2. Korinther 5,7 / Hebräer 11,1
  • Werkkontext: THOW 273 • Glauben, ohne sehen

Leitvers: Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht. HFA (Hebräer 11,1)

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