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THOW 190: Wo bist du?
1 Gerade eben fühlte ich dich so nah, doch ich erwachte und suchte dich vergebens. 2 Wo bist du, Gott, warum bist du fern von mir? 3 Hab ich gefehlt, und Sünde stellt sich zwischen uns? 4 Oder ist mein Blick nur falsch gerichtet und ich erkenne dich nicht? 5 Hab ich deinem Wort nicht Gehör verschafft? 6 Bin ich…
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THOW 179: Schrei!
1 Schrei, ruf, lass alles heraus. 2 Halt nichts zurück, mein Gott hält dich aus. 3 Wirf dich zu Boden, lass Wut von dir gehen. 4 Du darfst wie du bist vor diesem Gott stehen. 5 Der Gott, den ich kenne, will nicht fromme Gebete, liebliche Lieder, geschliffene Rede. 6 Der Gott, den ich kenne, will meinen Schrei, meine Wut,…
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THOW 158: Schon wieder krank
1 Du hast durch David gesagt: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Krankheiten.“ 2 Und doch kämpfen wir immer wieder mit Krankheit – so mancher ein Leben lang. 3 Auch David selbst flehte: „HERR, sei mir gnädig! Lass mich doch wieder gesund…
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THOW 148: Ungeduld
1 Wir säen, doch sehen die Saat nicht aufgehen. 2 Wir investieren, doch es kommt nicht genug zurück. 3 Wir bemühen uns, doch scheitern an uns selbst, denn es dauert uns zu lang. 4 Manch Entwicklung verstehe ich einfach nicht: „Hab ich doch gebetet und war mir sicher, es sei in deinem Willen. Willst du nicht begießen und Wachstum schenken?“…
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THOW 121: Das Schwert des Geistes
1 Ein Wort ergibt das andere. 2 Gesagtes greift ins Ungesagte. 3 Vorahnung wird zum Anzeichen, zum Beweis. 4 Die Dinge geraten in Bewegung. 5 Der Kreis beginnt sich zu drehen – und ich werde hinabgezogen. 6 Ergreift das Schwert des Geistes! 7 Es ist Gottes eigenes Wort. 8 Viel mehr als nur ein Mantra in schlechter Zeit. 9 Mehr…
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THOW 120: Der Helm des Heils
1 Der Kopf ist unsere schwächste Stelle. 2 Ihn zu schützen ist unser Gebot. 3 Wir setzen Helme auf, wenn wir auf Räder steigen, wir schützen uns auf Baustellen und im Krieg. 4 Doch nicht nur leiblich ist er stets zu hüten. 5 Verführung verdreht uns schnell den Kopf. 6 Und gar kopflos werden wir, wenn Panik uns ergreift. 7…
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THOW 119: Der stille Kampf
1 Das Leben ist ein Kriegsgebiet, auch wenn ich es nicht wolle. 2 Vom ersten Atemzug an ringt der Tod mit dem Leben. 3 Mit dem ersten freien Gedanken ringt die Sünde mit der Wahrheit. 4 Und unser rebellisches Herz mit Gott. 5 Wir verschließen die Augen in der Jugend, wir werfen uns in der Blüte unserer Jahre in die…
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THOW 118: Am Ende
1 Alles ist in Aufbruchstimmung, doch innen ist nur Müdigkeit. 2 Wie bleiern sind die Glieder und Schwere liegt auf allem. 3 Was Freude schenken soll klingt fast wie Hohn – dem, der bunte Blumen sieht, aber Farbe nicht im Herzen spürt. 4 Noch einmal aufraffen, noch einmal einen Ruck geben. 5 Zu oft schon. 6 Der Bogen überspannt, vielleicht…
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THOW 114: Gut beraten
1 Gedanken kreisen, Optionen wirbeln, Ideen drängen sich nach vorn. 2 So viel sei zu bedenken, so viel sei zu beachten. 3 So viele Stimmen, die sich laut Gehör verschaffen. 4 Wohl dem, der sein Ohr nicht jedem leiht. 5 Wohl dem, der nicht sitzt im Rat der Gottlosen. 6 Wohl dem, der die Weisung im Gebete sucht. 7 Wohl…
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THOW 113: Klein
1 Klein bin ich. 2 Unbedeutend dreht das Rad sich weiter. 3 Ich meint, ich hätt Bedeutung. 4 Aber kaum verließ ich kurz die Bühne, nahmen andere meinen Platz ein. 5 Mein Wort, gerade noch im Rat ertönte, verhallt im Wald der Wehklag unerhört. 6 Hat ich den anderen nicht gestern noch beschwichtigt, er werde schon genug beachtet? 7 Nun…





























