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THOW 285: Veränderungen
1 Bleiben wir stehen, fließt das Leben an uns vorbei. 2 Lassen wir uns treiben, trägt es uns fort. 3 Was wir auch tun, alles verändert sich, denn das Leben ist Veränderung. 4 Vom ersten Atemzug bis zum letzten. 5 Jeder Tag der Geschichte der Menschen. 6 Anker helfen uns, den Grund nicht zu verlieren. 7 Taue verbinden uns und…
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THOW 284: Hilfsbedürftig
1 Wenn wir an unsere Grenzen kommen. 2 Wenn Schmerzen mich umfangen. 3 Wenn kleine Handgriffe zur Mühsal werden. 4 Verstehen wir, was hilfsbedürftig sein bedeutet. 5 Und werden dankbar, wenn uns Menschen zur Seite stehen, in Tat oder Wort oder Gebet. 6 So komme ich zu dir, will mich nicht der Klage hingeben. 7 Will dankbar sein, für jede…
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THOW 283: Zerbrochene Welt
1 So stehen wir vor dir, verstehen noch immer nicht. 2 Warum du, Herr, der du uns liebst und deine Kinder nennst, das Leiden dieser Welt noch geschehen lässt. 3 Ertragen lässt die Bürde der gefallenen Welt, für ihre Missetat. 4 Nicht nur zuschauen, sondern mit ihr leiden. 5 Von Krankheit, Tod und Gewalt sind wir nicht nur Zeugen –…
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THOW 282: Konfession
1 Was bekenne ich? Zu wem gehöre ich? 2 Nicht bekenne ich, wie die Welt bekennt. 3 Die versucht mich in Schubladen zu stecken und Menschen zuzuordnen. 4 Noch mache ich mir zueigen, was eine Gruppe oder Organisation oder irgendeine Schrift sagt. 5 Allein dies ist mein Bekenntnis, dass ich glaube an den Christus, den Sohn Gottes. 6 Von einer…
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THOW 281: Unbequem
1 Ich sehne mich nach eingetragenen Schuhen. 2 Doch das hast du mir nicht verheißen, Herr. 3 Das Leben der Nachfolge endet nicht auf einer Veranda im Schaukelstuhl. 4 Du hast uns ausgesandt, wie Schafe unter Wölfe. 5 Denn sie wollen die Nachricht nicht hören, weil sie ihren Ohren missfällt und ihren Herzen zuwider ist. 6 Und doch sendest du…
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THOW 280: Verloren
1 Wie Züge rast Leben rechts und links vorbei. 2 Ohnmächtig das Bedauern, nicht darin zu sein. 3 Den Anschluss verlieren, die Abfahrt verpassen. 4 Zurückgeblieben, als Relikt des Gestern im Rückspiegel der Geschichte. 5 Und irgendwann vergessen. 6 Wenn wir die Kontrolle verlieren, den Fahrplan nicht mehr selbst bestimmen. 7 Weil wir alt werden, oder Krankheit uns zum Innehalten…
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THOW 279: Begrenzt
1 So sehr wir auch streben, der Mensch ist begrenzt. 2 Die Zeit seiner Tage, die Stunden, die Jahre. 3 Und selbst die Kraft seiner Hände, seine Schultern, Gelenke. 4 Dann liegt man darnieder, es schmerzen die Glieder. 5 Doch selbst jetzt will ich loben, der Geist wird erhoben. 6 Mit Maß und Gebet, man bald wieder aufsteht. 7 Seine…
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THOW 278: Verbindungen
1 Feine Fäden voller Gedanken. 2 Gewobene Drähte aus Erinnerungen. 3 Seile der Beziehungen. 4 Brücken der Freundschaft. 5 Banden der Liebe. 6 Wer sich zu neuen Ufern aufmacht, muss lösen, was ihn bindet. 7 Doch wer seine Brücken abbricht, hat keinen Rückweg mehr, wenn er den falschen Weg beschritt. 8 Wer auszieht, nur dem Ruf der Fremde wegen, verliert…
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THOW 277: Altes und Neues
1 Die Elemente sind begründet, die Gesetze manifestiert. 2 Der Menschen Welt begrenzt durch Gottes Wort. 3 Der, der selbst ohne Grenzen ist, schuf Zeit und Materie für seine Schöpfung. 4 So sind wir Erbe unserer Vorfahren und Verwalter für die Generationen. 5 Wir können zerstören, entdecken, modellieren – doch nur der Schöpfer selbst schafft Neues, wie es ihm gefällt.…
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THOW 276: Das verheißene Land
1 Gottes Zusagen können ihn nicht gereuen, und auf sein Wort ist Verlass. 2 Darum fürchten wir uns nicht, das verheißene Land zu betreten, und schrecken nicht vor den Riesen, die dort wohnen. 3 Der Herr selbst ist vorangegangen und hat unsere Feinde in Schrecken versetzt. 4 Der Herr selbst lässt dort gedeihen und hat befohlen, das Land zu bestellen.…




























