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THOW 428 • Was bleibt
1 Tief im eigenen Haus schauen wir hinaus.2 In Mauern und Fassaden kann uns niemand schaden.3 Kann uns niemand sehen, uns niemand verstehen.4 Wer wir wirklich sind – Mann, Frau oder Kind.5 Wie wir es wirklich meinen, wenn wir leise weinen.6 Wenn das Haus so prächtig uns nur selbst verdächtigt:7 Im Herzen arm zu sein und im Grund allein.8 So…
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THOW 384 • Alibi
1 Ein treuer Knecht. 2 Ein froher Geber. 3 Der die Versammlung nicht versäumt und seine Pflichten nicht vermisst. 4 In jeder Not ruft er geflissentlich zum Herrn. 5 Und in Anbetung schließt er beide Augen zu. 6 Und doch genügt es nicht. 7 Du, Herr, begehrst nicht mein frommes Streben. 8 Noch hast du Gefallen an meinen Opfern. 9…
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THOW 153: Mein Schatz
1 Der eine ist reich, der andere arm und beides ist im Willen Gottes. 2 Der eine gibt reichlich und alles her, was er hat, der andere bewahrt und hält zusammen – und beides ist im Willen Gottes. 3 Der eine soll alles aufgeben, der andere darf es behalten – und beides ist im Willen Gottes. 4 Denn der Wille…
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THOW 91: Gut genug
1 Womit darf ich zufrieden sein? 2 Wann ist das Werk getan? 3 Reicht redliches Bemühen aus? 4 Geht es nicht immer etwas besser? 5 Genügt es einmal – oder zählt es für alles, für immer? 6 Wann darf ich ruhen – wann genügt das Einfache, das Versuchen, das treue Durchhalten? 7 Wann ist gut genug. 8 Wir jagen uns…
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THOW 34: Wahrhaftigkeit
1 Wie kann ich vor Gott kommen? 2 Wie kann man bestehen vor dieser unbegrenzten Macht und Heiligkeit, dem Allwissen über alles, was war, ist und wird – und mich? 3 Ein unbedeutender Wimpernschlag der Geschichte bin ich, unvollkommen selbst in meinen eigenen Ansprüchen, eine bedeutungslose Stimme im Lärm unserer Zeit. 4 So stehe ich vor dir, mein Gott, habe…














