THOW 443 • Sünde
1 Keiner ist frei. 2 Doch nicht jeder fällt. 3 Nicht jeder bezahlt am Tisch. 4 Das ist der doppelte Trugschluss. 5 Zu glauben, man käme damit davon. 6 Doch fordert sie gewiss die Zeche am Ausgang. 7 Denn die Sünde vergisst nicht und gewährt keine Gnade.
8 Sie beginnt im Kleinen, im Gedanken. 9 Sie umgarnt mit Gefühlen und verbirgt ihr Ende. 10 Bis sie hat, was sie begehrt: 11 Dass man ihr glaubt. 12 Und diesen Glauben hält sie Gott entgegen.
13 Sie meidet das Licht, denn im Licht wird ihr Make-up zur Fratze. 14 Und aus dem Dunkel treten die Tränen der Geliebten, die Schatten der Konsequenzen.
15 Christus, in die Welt gekommen, um der Sünde das Recht zu nehmen, tritt an meiner Statt. 16 Jeden Anspruch. 17 Selbst ohne Sünde zahlte er den vollen Preis. 18 Wo wir es verdienten, hängt nun er am Kreuz, entblößt, entehrt, in Scham.
19 Erkenne ich, dass ich es verschuldete? 20 Dann bekenne ich, dass er es trug. 21 Und mein Glaube an seine Vergebung nimmt der Sünde den Lohn. 22 Und legt mich selbst dem Sohn zu Füßen.
23 Uns bleiben Reue, Mahnung und Buße. 24 Der Sünde bleibt nichts, nicht einmal die Anklage. 25 Und das Kreuz hat gesiegt.
Römer 6,23 / Jesaja 53,5 / 1. Johannes 1,9 / Jakobus 5,16 / Kolosser 2,14
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