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THOW 293: Offene Hände
1 Ich kann nicht halb glauben. 2 Ich kann nicht halb hoffen. 3 Ich kann nicht halbherzig vertrauen. 4 Darum zerreißt es mich, wenn ich dich geschmeckt habe – doch die Speise nicht esse. 5 Hoffen heißt, in einer ungewissen Zukunft ein gutes Ende zu erwarten. 6 Angst bedeutet, in derselben ungewissen Zukunft ein schlechtes Ende zu fürchten. 7 Ich…
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THOW 281: Unbequem
1 Ich sehne mich nach eingetragenen Schuhen. 2 Doch das hast du mir nicht verheißen, Herr. 3 Das Leben der Nachfolge endet nicht auf einer Veranda im Schaukelstuhl. 4 Du hast uns ausgesandt, wie Schafe unter Wölfe. 5 Denn sie wollen die Nachricht nicht hören, weil sie ihren Ohren missfällt und ihren Herzen zuwider ist. 6 Und doch sendest du…
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THOW 134b: Mutig, weil du mit mir bist
1 Hier, ich lege es dir hin, wie einen zerknüllten Zettel auf deinen Altar. 2 Alles was mir Angst macht. 3 Weil ich weiß, dass ich keine Kontrolle habe. 4 Und mir bewusst wird, wie vieles noch schief gehen kann, was das Leben noch bringen kann. 5 Wie abhängig bin ich doch – von anderen, von meiner Gesundheit, von mir…







