Gemeinschaft,  Weg

THOW 62: Brüder und Schwestern

1 “Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!” 2 Das Lied Davids besingt die Einheit der Gemeinde, von Brüdern und Schwestern. 3 Dort ist es wie erfrischender Tau nach Zeiten der Dürre und Erschöpfung. 4 Und “dort will der HERR seinen Segen schenken, Leben, das für immer besteht.”

5 Wer je den einsamen Weg im Glauben ging, weiß, wie Einsamkeit eine zusätzliche Last sein kann, die den schmalen Weg Jesu, gerade in Zeiten der Prüfung und Versuchung, noch schwerer macht. 6 Jede Nacht bleibt ohne Wache. Nach einem Sturz hilft niemand auf. Keiner trägt einen Teil der Last, wenn man angeschlagen ist. 7 Und wenn zwei dich angreifen, hält dir niemand den Rücken frei. 8 Und vermag man doch zu bestehen, so doch nur schwerlich zu wachsen, denn berufen zur Gemeinschaft, das ist die Lehre Christi.

9 Wenn wir Brüder und Schwestern sehen, ihre Anteilnahme spüren, ihre Wertschätzung erfahren und ihre geschwisterliche Liebe erleben, jubelt unser Herz. 10 Ja, sie schleifen uns, und wir reiben uns aneinander – doch gerade darin wachsen wir, wenn wir lernen, einander höher zu achten als uns selbst.

11 Gott hat uns nicht zur Einsamkeit geschaffen, sondern in seine Familie berufen – eine Familie, die einander trägt, herausfordert und auf dem Weg des Glaubens stärkt. 12 Nicht wir selbst schaffen die Einheit, sondern Christus, der uns zu einem Leib formt und zusammenhält. 13 So bilden wir gemeinsam ein Haus, in dem der Schwache Schutz, der Verfolgte Zuflucht und der Einsame Geborgenheit findet.

Psalm 133

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