Nachfolge,  Weisheit

THOW 261: Stimme der Versöhnung

1 Genug Stimmen, die es auch mal gesagt haben wollen. 2 Genug Worte, die man ja auch mal sagen muss. 3 Genug Meinung, die man ja wohl haben darf. 4 Verrührt zu einem Brei aus Geschrei in einer Welt im Zorn. 5 Wer wurde je durch einen Streit überzeugt? 6 Wer ließ sich je in einer Diskussion besiegen? 7 Wer gab sich je einer anderen Meinung ohne Gewalt hin?

8 Schenke uns, Herr, die Stimme der Versöhnung. 9 Keine Stimme die verharmlost oder Unrecht nicht benennt. 10 Keine Stimme, die sich oder dich verrät, nur um des lieben Frieden willen. 11 Eine Stimme, die nachfragt, nicht anklagt. 12 Die sich zuwendet, nicht abgrenzt. 13 Die das Gemeinsame sucht und darauf aufbaut. 14 Um gemeinsam das Gute zu bewahren und das Böse zu entblößen. 15 Denn das Böse versteckt sich zwischen vielen Worten, verwebt Gutes und Böses und verführt, um dich mit ihm eins zu machen. 16 Und wessen Horn du bläst, dessen Fahne du trägst.

17 So wollen wir sein, eine Stimme der Sanftmut und Geduld. 18 Aus einem Herzen, das versöhnt ist und Versöhnung sucht, denn dazu hast du uns berufen: 19 Friedenstifter, Verkünder deiner Liebe, Botschafter an deiner Statt. 20 Und so dein Friede in uns ist, über uns sei und von uns ausströmt. 21 Denn daran erkennen sie uns als deine Kinder.

Matthäus 5,9 / Jesaja 5,20 / Kolosser 1,20 / 2. Korinther 5,18–20 / Johannes 8,44 / Epheser 5,11 / Johannes 13,35

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