THOW 357: Jesus
1 Allein sein Kommen. 2 Herrscher bangen um ihren Thron. 3 Diebe halten ihre Beute im Schatten. 4 Und wer etwas verbirgt, fürchtet, dass es offenbar wird. 5 Man sagt, man glaube nicht an ihn, doch sein Name allein juckt in ihren Ohren. 6 Sprecht über Götter und Nationen, über Lehrer und Visionen, doch nicht über Jesus, sagen sie.
7 Er kam nicht, um Throne zu stürzen. 8 Er rief nicht zum Kampf. 9 Er zog nicht im Triumph ein, sondern auf einem Esel. 10 Er wurde in einem Stall geboren. 11 Er kam, um den Suchenden eine Antwort zu geben. 12 Dem Gebeugten eine Hand zu reichen. 13 Er kam zur Begegnung, auch wenn es ihn das Leben kostete. 14 Er wollte anfassbar werden, begreifbar, nahbar. 15 Das wurde er. 16 Davon erzählen wir bis heute. 17 Und selbst das gefällt ihnen nicht.
18 Jesus. 19 Du bist mein, weil ich dich gefunden habe. 20 Von dir erzähle ich denen, die auf der Suche sind. 21 Und wer es nicht hören will, der sehe, was Jesus in meinem Leben getan hat. 22 Denn auch das ist sein Name: Immanuel, er ist mit mir.
Micha 5,1 / Sacharja 9,9 / Johannes 1,14 / Johannes 3,19–21 / Matthäus 1,23 / Johannes 10,27
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