Freude,  Hoffnung

THOW 358: Ein Kind

1 Wir können nicht anders. 2 Es liegt in unserer Natur. 3 Der Mensch ist auf sein Ich bezogen. 4 Wir haben Bedürfnisse und Wünsche. 5 Wir machen Fehler, doch scheuen die Konsequenzen. 6 Wir sehnen uns nach Verständnis, haben aber oft selbst keins für den anderen. 7 Wir wollen um unser selbst willen geliebt werden, doch lieben selbst oft nur den, der unser Selbst liebt.

8 Wir lesen von selbstloser Liebe, von Freude ohne Besitz, von Frieden und Hoffnung mitten in der Not. 9 Edle Tugenden – dem Menschen selten eigen.

10 Ein Kind. 11 Ein Kind soll alles lösen, alles ändern? 12 Der Geist Gottes, der alles vollbringt, was der Mensch nicht vermag, wird in ein Kind gegeben. 13 In einen Leib, so sehr Mensch, wie wir es sind. 14 Und doch ganz Gott. 15 Und hingegeben: ganz Gott und für den Menschen, damit versöhnt und überwunden werde, was einst unmöglich war.

16 Nun sind wir nicht mehr Knechte unserer Triebe, sondern frei in Christus, das Gute zu tun und darin zu bleiben. 17 Gott wurde für den Menschen zum Menschen, damit er dem Menschen die Tür öffnet, sein altes Menschsein hinter sich zu lassen. 18 Deswegen kam das Kind. 19 Das ist das Wunder der Weihnacht. 20 Das ist das Geschenk Gottes an dich und mich.

Jesaja 9,5 / Johannes 1,14 / Philipper 2,6–8 / Römer 6,6 / Galater 5,1

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