THOW 469 • Der Vierte im Feuer
1 Pendeln zwischen Hier und Jetzt und Unendlichkeit. 2 Makellosigkeit mit Makel befleckt. 3 Unverletzlichkeit dem Schmerz preisgegeben. 4 Wer grenzenlos, zeitlos, schwerelos geschmeckt, hin und her gerissen im Wandel zwischen den Welten. 5 Wir, geboren begrenzt, erahnen, was der Grenzenlose ertrug. 6 Um uns, die Begrenzten, zu erinnern an das, woran sich nicht erinnert werden kann, ohne den Zerriss zu erfahren. 7 Doch im Feuer tritt der Vierte hinzu. 8 Durchdringt das Sichtbare und umhüllt mit seiner Gegenwart. 9 Dass das Neue schon ist, was schon immer war und wieder wird. 10 Bis wird und sein und war wieder eins sind und bleiben.
Daniel 3,24–25 / Johannes 1,14 / Philipper 2,6–8 / Hebräer 4,15 / Offenbarung 1,8 / Nahum 1,6–8
Werkkontext: THOW 111 • Unerkannt
Leitvers Daniel 3,25 (BasisBibel): „Er sagte: »Ich sehe aber vier Männer, die mitten im Feuer frei herumlaufen. Sie sind nicht verwundet. Der vierte sieht aus, als wäre er ein Gottessohn.«“
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