THOW 497 • Trügerisch
1 Der Vogel singt am frühen Morgen, die Welt liegt still, der Tag will kommen. 2 Ist es möglich, dass sie friedlich ist und wir nur Schatten ahnen? 3 Doch ohne geistliche Vernunft folgen Menschen ihren Trieben. 4 Und richten sich so selbst zugrunde. 5 Und das Böse ruht nicht und spielt mit gezinkten Karten. 6 Es lässt auch den, der glaubt, stolpern, wenn er seinen Blick nicht fest auf Christus richtet.
7 Weh dem, der das Böse unterschätzt. 8 Kann es auch keine Gedanken lesen, so sucht es doch, Gedanken zu setzen, die dann ins Herz wandern. 9 Es zerstört und sät Zwietracht, quält Mensch und Tier mit Leibesqualen. 10 Sind seine Karten aufgedeckt, ist es offenbar. 11 Doch heimtückisch bleibt es lange im Verborgenen. 12 Drum lasst uns wachsam sein und beten. 13 Und uns freuen an der einen Zuversicht: Dass der, der uns befreit, weit mächtiger ist als alles Böse. 14 Drum will ich mutig sein und mir verkünden: Der Sieg ist Christi, und in ihm darf ich stehen. 15 Und dem Bösen wehren, wo immer es sich zeigt.
1. Mose 4,7 / Sprüche 4,23 / Matthäus 26,41 / 1. Petrus 5,8–9 / Römer 16,20 / Judas 1,17–21
Leitvers: „Seid wachsam und nüchtern! Euer Feind, der Teufel, schleicht um die Herde wie ein hungriger Löwe. Er wartet nur darauf, dass er jemand von euch verschlingen kann. 9 Leistet ihm Widerstand und haltet unbeirrt am Glauben fest. Denkt daran, dass die Gemeinschaft eurer Brüder und Schwestern[1] in der ganzen Welt die gleichen Leiden durchzustehen hat.“ 1.Petrus 5,8-9 (HFA)
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