THOW 559 • Entscheidungen
1 Was ist der Mensch, wenn er nicht entscheiden kann? 2 Ein Wesen, aus Staub gemacht, getrieben von Begierden. 3 Unsere Entscheidungen zeigen, wer wir sind, und prägen, wer wir werden. 4 Ich will den Herrn fragen, wohin ich meinen Fuß setzen soll. 5 Nicht nur die Richtung einschlagen, sondern Schritt für Schritt gehen.
6 Wie Josua sich aufmachte, über den Jordan zu ziehen, weil der Herr gesprochen hatte. 7 Wie er auf den Herrn hörte, um Jericho einzunehmen, und der Heerführer des Herrn ihm zur Seite trat. 8 Doch will ich auch darauf achten, den Anweisungen des Herrn zu folgen, um nicht zu scheitern wie Josua in Ai. 9 Und den Herrn fragen, um keiner List zu erliegen mit weitreichenden Folgen wie bei den Gibeonitern.
10 Ich frage den Herrn nicht nur nach Weisheit, denn kluge Ratschläge geben viele. 11 Ich frage ihn, mir seinen Willen zu offenbaren, denn darauf will ich mein Leben setzen. 12 Er allein weiß, was mir zum Besten dient.
13 Ich will den Herrn fragen und auf ihn hören. 14 Im Vertrauen auf seine Hilfe stark und mutig sein. 15 Keiner kennt die Herzen wie er allein, er kennt alle Pläne und will mich zur Ruhe bringen. 16 Damit sein Name in meinem Leben verherrlicht werde.
17 Herr, schenk du mir deinen Rat, ich will ihn befolgen und deinem Namen Ehre erweisen.
Josua 1,2–9 / Josua 5,13–15 / Josua 7,1–12 / Josua 9,14 / Römer 12,2
Werkkontext: THOW 353: Entscheidend
Leitvers: Die führenden Männer Israels untersuchten das vertrocknete Brot. Aber sie fragten nicht den HERRN um Rat. HFA (Josua 9,14)
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