THOW 561 • Zitternd
1 Daniel stand stumm und zitternd vor dem Engel Gottes. 2 Er allein hatte Gottes Vision gesehen, war ratlos und fürchtete sich. 3 Doch der Engel machte ihm Mut: Du hast dein Herz darauf gerichtet, die Offenbarung zu verstehen, und dich vor deinem Gott erniedrigt. 4 Deine Fragen wurden gehört, und Gott sandte dir einen Engel.
5 Wenn ich dich suche, wirst du dich offenbaren. 6 Wenn ich dir glaube, wirst du deinen Willen offenbaren. 7 Wenn ich mich unter dein Wort stelle, wirst du dich in meinem Leben offenbaren. 8 Darum will ich nicht aufhören, dich zu fragen, auch wenn mich deine Wege überwältigen. 9 Sei du mir gnädig, Herr, und lass mich mutig sein. 10 Deinen Zuspruch will ich festhalten wie einen Schatz.
Daniel 10,12 / Daniel 10,15–19 / Jeremia 29,12–14 / Matthäus 7,7–8 / Hebräer 1,14
- Werkkontext: THOW 168: In meiner Schwäche
Leitvers: „Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören.“ HFA (Jeremia 29,12)
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