Gebet,  Hoffnung

THOW 603 • Was jeder weiß

1 Am Ende steht der Tod. 2 Ob reich oder arm, gesund oder krank, am Ende steht der Tod. 3 Ob wir dem oder dem glauben oder vor allem uns selbst, am Ende steht der Tod. 4 Und doch lebt der Mensch, als gäbe es ihn nicht. 5 Verdrängt ihn, verbirgt das Sterben hinter Mauern und vergeudet seine Jahre. 6 Bis er ihm gegenübersteht.

7 Lass mich, Herr, ein dir wohlgefälliges Leben führen. 8 Schenk mir Sinn und Ziel. 9 Lass mich meine Zeit auskaufen, von Anfang bis hin zu ihrem Ende. 10 Nicht aus Furcht, sondern aus Dankbarkeit für das, was sie ist: ein unverdientes Geschenk. 11 Dass ich Gewissheit finde, dass es nach dem Ende eine Hoffnung gibt. 12 Und der Tod ein Ende hat. 13 In Jesus Christus, dem Auferstandenen. 14 Amen.

Im stillen Gedenken an Volker, meinen lieben Bruder im Glauben. Du hinterlässt eine große Lücke auf Erden. Doch ich darf hoffen, dich im Himmel wiederzusehen. Du wirst mir sehr fehlen.

Psalm 90,12 / Epheser 5,15–16 / 1. Korinther 15,26 / 1. Thessalonicher 4,13–14

Leitvers: Als letzten Feind vernichtet er den Tod, HFA (1. Korinther 15,26)

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