Gebet,  Nachfolge

THOW 626 • Wermut

1 Herr, erhöre das Gebet deines Knechts. 2 Den du von Kindesbeinen an begleitet hast. 3 Mit dem du einen Bund geschlossen und daran auch durch die Jahre der inneren Wüste festgehalten hast. 4 Den du dann aufgerichtet und bestätigt hast vor vielen Zeugen. 5 Erhöre mein Gebet, denn ich bin nicht in der Lage, es zu vollenden. 6 Kämpfte ich gegen Mauern und Steine, mir könnte es gelingen. 7 Kämpfte ich gegen menschliche Worte und Weisheit, ich würde es wohl versuchen. 8 Doch dagegen kämpfe ich nicht. 9 Der Kampf, der um mich und in mir tobt, ist nicht von dieser Welt. 10 Seine Waffen sind Lüge und Zweifel. 11 Etwas will zermürben, was tragen soll. 12 Es will Wermut in den lieblichen Wein träufeln, den du mir gereicht hast. 13 Damit ich ihn ausspucke, statt mich daran zu erfreuen. 14 Erhöre deinen Knecht: Führe deinen Plan für mich zu Ende. 15 Lass mich deine Hand sehen, wie sie für mich Mauern einreißt und Steine zerschlägt. 16 Lass mich staunen, wie du die Herzen der Menschen veränderst. 17 Beginne bei mir! 18 Ich will hinter dir hergehen. 19 So gehen deine Kraft und Herrlichkeit mir voraus.

Psalm 17,1–8 / Psalm 138,8 / Epheser 6,12–16 / Hesekiel 36,26–27 / Philipper 1,6

Leitvers: Was du angefangen hast, das führe zu einem guten Ende! HFA (Psalm 138,8)

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