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THOW 278: Verbindungen
1 Feine Fäden voller Gedanken. 2 Gewobene Drähte aus Erinnerungen. 3 Seile der Beziehungen. 4 Brücken der Freundschaft. 5 Banden der Liebe. 6 Wer sich zu neuen Ufern aufmacht, muss lösen, was ihn bindet. 7 Doch wer seine Brücken abbricht, hat keinen Rückweg mehr, wenn er den falschen Weg beschritt. 8 Wer auszieht, nur dem Ruf der Fremde wegen, verliert…
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THOW 277: Altes und Neues
1 Die Elemente sind begründet, die Gesetze manifestiert. 2 Der Menschen Welt begrenzt durch Gottes Wort. 3 Der, der selbst ohne Grenzen ist, schuf Zeit und Materie für seine Schöpfung. 4 So sind wir Erbe unserer Vorfahren und Verwalter für die Generationen. 5 Wir können zerstören, entdecken, modellieren – doch nur der Schöpfer selbst schafft Neues, wie es ihm gefällt.…
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THOW 276: Das verheißene Land
1 Gottes Zusagen können ihn nicht gereuen, und auf sein Wort ist Verlass. 2 Darum fürchten wir uns nicht, das verheißene Land zu betreten, und schrecken nicht vor den Riesen, die dort wohnen. 3 Der Herr selbst ist vorangegangen und hat unsere Feinde in Schrecken versetzt. 4 Der Herr selbst lässt dort gedeihen und hat befohlen, das Land zu bestellen.…
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THOW 275: Wie ein Dieb in der Nacht
1 Unbemerkt, ein kleiner Spalt. 2 Eingedrungen, kauernd in der stummen Ecke. 3 Erhebt sich in der Dunkelheit, berührt, was ihm nicht zusteht. 4 Öffnet, was verschlossen war. 5 Nimmt, was wertvoll, zertritt, was uns heilig. 6 Entweiht, was unschuldig ist, zerreißt, was uns vertraut war. 7 Hinterlässt Leere und Verlust. 8 Es war nur ein Wort, ein Gedanke, doch…
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THOW 274: Unmögliches
1 Dort, wo wir nicht mehr weiter können. 2 Nicht mehr wissen, was zu tun ist. 3 Lösungen menschenmöglich nicht vorhanden. 4 Dort berühren wir den Glauben. 5 Und dieser Glaube sagt uns, Unmögliches ist nicht unmöglich bei Gott. 6 Ausweglosigkeit kennt einen Ausweg. 7 Ende findet einen Anfang. 8 Was tot war, ist wieder lebendig geworden. 9 Da tauchen…
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THOW 273: Glauben, ohne sehen
1 Wie Thomas bin ich, Herr. 2 Kaum gerate ich in Not – und sei es nur der Seelenpein – rufe ich nach einem Zeichen. 3 Ich klage, jammere, flehe – ob Du Dich meiner nicht erbarmst. 4 Eingreifst, mein Leid mir schnell beendest. 5 Mir Recht verschaffst. 6 Mein Herz vor Glück springen lässt. 7 Und Dank sei Gott:…
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THOW 272: Wer meint, zu stehen
1 Heute stehen wir, morgen fallen wir. 2 Fester Fels zur Geröll-Lawine, Meer zur Flut, Bäche zu Strömen. 3 Die Tiefe entfaltet ihre Dunkelheit. 4 Was sicher schien, verflüchtigt. 5 Worte im Widerhall, rufen den eigenen Namen. 6 Zum eigenen Hohn, selbst zum Gespött die Ratschläge, die wir gestern gaben. 7 Wo bist du nun, Standhaftigkeit? 8 Wo finde ich…
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THOW 271: Prüft – alles?
1 Dazu ist der Mensch bestimmt und begabt durch Geist und Verstand: 2 Zu prüfen, was wahr ist und dem Herrn wohlgefällig ist. 3 Zuvorderst sich selbst und den eigenen Glauben. 4 An den eigenen Worten und Taten – und dem Herzen. 5 Sodann mit allem gebotenen Respekt vor der Bürde: Lehre und Predigt. 6 Am Wort und in der…
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THOW 270: Veränderungen
1 Ein neuer Tag, ein neuer Morgen. 2 Die Welt dreht sich um ihre Achse. 3 Alles scheint schon dagewesen, alles sich zu wiederholen. 4 Und doch bleibt nichts, wie es war. 5 Jeder Tag ein anderer, die Welt von gestern nicht mehr die von heute. 6 Gar des Tages Länge ändert sich und die Bahn der ganzen Erde. 7…
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THOW 269: Das Leben, ein Geschenk
1 Wo nur Erde war, wurde ein Mensch. 2 Was ohne Leben war, wurde lebend. 3 In der Frau schlägt ein neues Herz. 4 Ein Spross aus zweien, die eins wurden. 5 Eine neue Schöpfung, das Erbe Gottes. 6 Wem das Leben nicht genug schenkt: 7 Das Leben ist das Geschenk. 8 Kostbar, einzigartig, unwiederbringlich. 9 Leben, damit wir leben…




























