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THOW 177: Das Wort
1 Wir reden, aber verstehen einander nicht. 2 Benutzen die gleichen Worte, aber hören etwas anderes. 3 Weil Worte mehr sind, als die Essenz ihrer Bestimmung, mehr als die Absicht des Senders. 4 Sie bekommen beim Empfänger einen Klang, der sich aus den Erfahrungen des Lebens schöpft. 5 Eine zweite Ebene, die sich aus Zwischentönen formt. 6 Eine Tiefe, die…
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THOW 169: Dem unbekannten Gott
1 Ja, ich jage ihm nach. 2 Ich sehne mich nach der vollen Erkenntnis Gottes. 3 Ich wünschte, die Herrlichkeit seines Reichs würde jetzt schon offenbar. 4 Denn all meinen Glauben setze ich darauf, dass er gut ist und dass das, was kommt, besser ist als das, was ist und war. 5 Aber so sehr ich auch strebe, all mein…
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THOW 159: Heiliger Geist
1 Wer bist du, Heiliger Geist, den Gott Vater verheißen, Jesus Christus versprochen und die Apostel empfangen haben. 2 Wer bist du, den Jesus als Tröster ankündigte, als Beistand für die Glaubenden. 3 Du bist selbst Gott, einer von Dreien in der heiligen Dreieinigkeit. 4 Immer da und doch so schwer zu fassen, so schwer zu beschreiben. 5 Du sprichst…
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THOW 154: Selbsterkenntnis
1 Dass du mich kennst, ist mir gewahr. 2 Du bist Gott, vor dir ist nichts verborgen. 3 Doch anderen will ich nicht, ob heute oder morgen, offenbaren meine Gedanken, meine Wünsche, meine Sorgen. 4 Ich will nicht, dass sie erkennen, was meine Fassaden sind, wo mein Versagen steckt, wo ich zu beklagen bin – in meinem tiefsten Sein. 5…
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THOW 149: Vatertag
1 Am Tag, an dem Christus in den Himmel auffuhr, ehren wir unsere Väter auf Erden. 2 Denn sie sollen uns an den Vater im Himmel erinnern – und wohl dem Kind, das einen Vater hat, der Gottes Vaterbild folgt. 3 Liebe, Güte und Fürsorge gereichen solchen Vätern zur Ehre, ihr Rat ist geschätzt und ihre Weisung willkommen. 4 Ich…
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THOW 123: Der Schild des Glaubens
1 Glaube ist keine Angriffswaffe. 2 Doch wir tragen ihn manchmal so, als wollten wir damit andere attackieren. 3 Doch der Glaube ist wie ein Schild, ein Schutz. 4 Der Glaube steht für sich selbst. 5 Es ist die Essenz der Gewissheit, dass Gott existiert. 6 Und wenn ich die Gewissheit habe, dass Gott existiert, halte ich ihn über mich,…
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THOW 121: Das Schwert des Geistes
1 Ein Wort ergibt das andere. 2 Gesagtes greift ins Ungesagte. 3 Vorahnung wird zum Anzeichen, zum Beweis. 4 Die Dinge geraten in Bewegung. 5 Der Kreis beginnt sich zu drehen – und ich werde hinabgezogen. 6 Ergreift das Schwert des Geistes! 7 Es ist Gottes eigenes Wort. 8 Viel mehr als nur ein Mantra in schlechter Zeit. 9 Mehr…
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THOW 119: Der stille Kampf
1 Das Leben ist ein Kriegsgebiet, auch wenn ich es nicht wolle. 2 Vom ersten Atemzug an ringt der Tod mit dem Leben. 3 Mit dem ersten freien Gedanken ringt die Sünde mit der Wahrheit. 4 Und unser rebellisches Herz mit Gott. 5 Wir verschließen die Augen in der Jugend, wir werfen uns in der Blüte unserer Jahre in die…
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THOW 114: Gut beraten
1 Gedanken kreisen, Optionen wirbeln, Ideen drängen sich nach vorn. 2 So viel sei zu bedenken, so viel sei zu beachten. 3 So viele Stimmen, die sich laut Gehör verschaffen. 4 Wohl dem, der sein Ohr nicht jedem leiht. 5 Wohl dem, der nicht sitzt im Rat der Gottlosen. 6 Wohl dem, der die Weisung im Gebete sucht. 7 Wohl…
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THOW 113: Klein
1 Klein bin ich. 2 Unbedeutend dreht das Rad sich weiter. 3 Ich meint, ich hätt Bedeutung. 4 Aber kaum verließ ich kurz die Bühne, nahmen andere meinen Platz ein. 5 Mein Wort, gerade noch im Rat ertönte, verhallt im Wald der Wehklag unerhört. 6 Hat ich den anderen nicht gestern noch beschwichtigt, er werde schon genug beachtet? 7 Nun…



























