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THOW 74: Mit Leichtigkeit
1 Will manches hart errungen werden, ausgehalten und auf den Knien erfleht. 2 Doch verachtet nicht das Wort des Herrn: Sein Joch ist sanft und seine Bürde ist leicht. 3 Die Kraft des Herrn ist nicht in unserer Stärke, sondern in unserer Schwachheit mächtig. 4 Verschmähen wir nicht die Gnade des Herrn, nur weil sie uns im Ruhen zufällt, denn…
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THOW 69: Leitung
1 Selig der, der nicht zum Leiter bestimmt ist, denn Leitung bedeutet große Verantwortung. 2 Wer andere anführen soll, wird einer strengen Prüfung unterzogen. 3 Denn sein Wort hat Gewicht, sein Leben dient anderen zum Vorbild, seine Entscheidungen haben Tragweite. 4 Wehe dem, der sich selbst zum Leiter ernennt. 5 Denn der, dem es nicht zusteht, wird es nicht gelingen,…
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THOW 66: Du brauchst mich
1 Herr, du rufst nach mir. 2 Du suchst mich. 3 Dein Wort klingt durch den Garten und fragt, wo ich bin. 4 Ich verstecke mich, bedecke meine Blöße. 5 Ich habe nicht genug getan, habe nicht gehört, habe mich gehen lassen und möchte dir nicht in die Augen sehen. 6 Habe Angst, entdeckt und demaskiert zu werden. 7 Damit…
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THOW 64b: Fasten
1 Loslassen. 2 Sich trennen. 3 Einen Schritt zurücktreten. 4 Sich herausfordern. 5 Frei werden. 6 Erkennen, wie zerbrechlich man ist. 7 Wie leicht das Herz sich bindet. 8 An kleine Dinge, an große Dinge, an das Alltägliche. 9 Du, Herr, hast uns nicht gezwungen zu fasten, doch du hast es vorausgesetzt wie das Gebet. 10 Denn Beten und Fasten…
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THOW 62: Brüder und Schwestern
1 “Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!” 2 Das Lied Davids besingt die Einheit der Gemeinde, von Brüdern und Schwestern. 3 Dort ist es wie erfrischender Tau nach Zeiten der Dürre und Erschöpfung. 4 Und “dort will der HERR seinen Segen schenken, Leben, das für immer besteht.” 5 Wer je den einsamen Weg…
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THOW 55: Von den Großen und Mächtigen
1 Ihre Macht drückt uns nieder. 2 Sie blähen sich auf, wenn sie sich zeigen. 3 Wenn sie streiten, prallen sie aufeinander wie Berge, einmal in Bewegung. 4 Ihr Zorn stürzt wie eine Gerölllawine ins Tal, wehe dem, der darunter begraben wird. 5 Nicht zu fassen sind die Folgen, wenn sie an unseres Schicksals Rädchen drehen. 6 Ihre Motive bleiben…
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THOW 54: Vorbereitet
1 Blick ich zurück, muss ich beschämt mein Angesicht verbergen. 2 Wie ein ungezogenes Kind, das seinen Vater wollt belehren, was wichtig und zu tun gewesen wäre. 3 Dabei sahst du da längst, was kommen wird, und hast es wohl bereitet. 4 Hast wie ein Baumeister die Gewerke gelenkt, auf daß sie zur rechten Zeit gefüget werden. 5 Hast Material…
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THOW 48: Stille
1 Du rufst mich in die Stille. Ich schließe meine Augen und befehle meinen Gedanken zu schweigen. 2 Damit ich dich hören kann. Und der Friede kehrt zurück. 3 Wie ein Freund umarmt er mich. 4 Das Chaos der Optionen und Möglichkeiten, was war und was ist und was wird, verstummt. 5 Ruhe, Zuversicht und Gewissheit erfüllen den, der seine…
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THOW 43: In der Nacht am Strand
1 In der Nacht rufst du mich zu dir, du stehst am Strand, die Füße vom Meerwasser umspült. 2 Du rufst mich an deine Seite und lächelst mich an. 3 So stehen wir beide und schauen zum Meer. 4 Du erinnerst mich, wie ich meine Kieselsteine an Sorgen hier oft weit hinein warf. 5 Sie flogen weit und gingen unter.…
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THOW 37: Die Entscheidung
1 Etwas in mir sagte, dass es dich wirklich gibt. 2 Schon im Kindesalter spürte ich: Da ist mehr, als ich nur sehen kann. 3 Als ich kaum Teenager war, erwachte ich aus einem Traum, und tief in mir sagte etwas: „Gott hat gerade zu mir gesprochen.“ 4 Damals wusste ich noch nicht, dass das wirklich möglich ist. 5 Ich…



























