THOW 490 • Erkannt
1 Ich will gesehen werden, aber nicht durchschaut. 2 Ich will verstanden werden, aber nicht entschlüsselt. 3 Ich will, dass meine gute Absicht zählt, aber mein schlechter Gedanke verborgen bleibt. 4 So bleiben wir im Licht und Schatten unserer selbst. 5 Zwischen bloßgestellt und übersehen.
6 Doch du, Herr, hast mich erkannt in allem, was ich bin, und liebst mich doch. 7 Du freust dich an mir. 8 Und ohne Anklage siehst du in meine Tiefen und willst mich befreien.
Psalm 139,1–5 / Jeremia 17,10 / Johannes 2,24–25 / Römer 8,1 / 1. Johannes 4,10
- Werkkontext: THOW 154: Selbsterkenntnis
- Werkkontext: THOW 191: Erkannt und Erkenntnis
Leitvers: „Du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch. 2 Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. 3 Ob ich gehe oder liege – du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut. 4 Schon bevor ich anfange zu reden, weißt du, was ich sagen will. 5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir.“ Psalm 139,1-5 (HfA)
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