Glaube,  Hoffnung

THOW 511 • Erschrecken

1 Wir sind schwächer als ein Halm. 2 Unser Leben ist zerbrechlich wie Glas. 3 Unsere Sicherheit ist eine Seifenblase. 4 Und unser Erschrecken geht durch Mark und Bein.

5 Wenn der Halm knickt, das Glas zerspringt, die Blase zerplatzt. 6 Wenn sich unser Leben auflöst wie ein Umriss aus Schatten. 7 Wäre da keine Hoffnung – was wäre der Mensch anderes als ein Gedanke, der vergeht und nichts hinterlässt als die Erinnerung? 8 Was für ein Leben sollten wir dann leben?

9 Das Erwachen erschreckt mich. 10 Aushalten werde ich durch den, der mich trägt. 11 Stark bin ich durch den, der mein Fels ist. 12 Leben werde ich durch den, der für mich starb. 13 Im Erschrecken erwache ich.

Psalm 62,7 / Jesaja 41,10 / Johannes 11,25 / 2. Korinther 4,8-10 / Römer 8,38-39

Leitvers: „Allenthalben sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt, in Ratlosigkeit versetzt, aber nicht in Verzagtheit, verfolgt, aber nicht im Stich gelassen, zu Boden niedergeworfen, aber nicht ums Leben gebracht; allezeit tragen wir das Sterben Jesu an unserm Leibe mit uns umher, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe sichtbar werde.“ 2. Korinther 4,8-10 (HFA)

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