THOW 577 • Im Fluss
1 Die Welt dreht sich immerfort. 2 Die Zeit fließt wie ein Strom des Lebens. 3 Nichts bleibt, wie es war, alles bleibt im ständigen Wandel. 4 Wollen wir uns setzen, wird der Stuhl unter uns alt, auch wenn wir nichts tun. 5 Was einst trug, wird morsch und brüchig. 6 Was einst hielt, wird rissig. 7 Stehen bleiben ist, sich gegen den Strom zu stellen, bis die Kraft nicht mehr reicht. 8 Zur Ruhe kommen auf dem Fluss der Zeit. 9 Wir treiben, aber nicht ohne Fährmann. 10 Wer ihm vertrauen kann, kann im Frieden ruhen. 11 Und staunen, wohin der Fluss uns trägt und der Fährmann uns lenkt. 12 Hosianna, Jesu.
Prediger 1,4–7 / Psalm 90,2 / Jesaja 46,4 / Hebräer 13,8 / Matthäus 21,9
- Werkkontext: THOW 285: Veränderungen
Leitvers: Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer. (Hebräer 13,8)
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