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THOW 187: Ich habe einen Traum
1 Ich habe einen Traum von einer Gemeinde, die sich nicht selbst beim Namen nennt, weil sie nur über Gott spricht. 2 Deren Name genannt wird, wenn andere Bereitschaft, Liebe und Hingabe meinen. 3 Ein Ort für ehrliche Annahme, offene Herzen, Hilfsbereitschaft und grenzenlosen Glauben an Gottes Allmacht. 4 Ein Ort, ohne ein Gebäude im Sinn zu haben. 5 Ein…
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THOW 172: Von Staub zu Staub
1 War es nicht gestern erst gewesen, dass ich auf Kindesbeinen durch den Garten rannte. 2 Mich auf eine Schulbank zwängte – mich zum ersten Mal verliebte. 3 Dass ich mich aufmachte, die Welt wollt ich erobern. 4 Dass ich mein eigen Kind in Armen hielt. 5 Und es nun fortziehen sah. 6 Was ist der Mensch? 7 Ein Wimpernschlag…
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THOW 167: Mir zu Hilfe
1 Im Traum trug ich stets einen kleinen Koffer mit mir. 2 Ich wusste nicht, was darin war, und er bedrohte mich nicht – doch spürte ich eine unbekannte Last darin, die ich nicht loslassen konnte. 3 Selbst als wir am Parkplatz alles verstauten, behielt ich ihn bei mir und zog ihn weiter hinter mir her. 4 Ein Mann, dessen…
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THOW 158: Schon wieder krank
1 Du hast durch David gesagt: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Krankheiten.“ 2 Und doch kämpfen wir immer wieder mit Krankheit – so mancher ein Leben lang. 3 Auch David selbst flehte: „HERR, sei mir gnädig! Lass mich doch wieder gesund…
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THOW 157: Der Traum vom Meer
1 Die untergehende Sonne spiegelt sich im Wasser, das sich zwischen weißen Häusern sanft bewegt wie nach einer Flut. 2 Wir stehen Hand in Hand, Freunde, Geschwister, Eltern und Kinder, bis zur Hüfte im Wasser in weißen Gewändern. 3 Wasser, das nicht durchnässt, sondern umgibt, 4 Flut, die nicht zerstört, sondern verbindet, 5 Häuser, bereitet für die, die kommen, um…
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THOW 120: Der Helm des Heils
1 Der Kopf ist unsere schwächste Stelle. 2 Ihn zu schützen ist unser Gebot. 3 Wir setzen Helme auf, wenn wir auf Räder steigen, wir schützen uns auf Baustellen und im Krieg. 4 Doch nicht nur leiblich ist er stets zu hüten. 5 Verführung verdreht uns schnell den Kopf. 6 Und gar kopflos werden wir, wenn Panik uns ergreift. 7…
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THOW 119: Der stille Kampf
1 Das Leben ist ein Kriegsgebiet, auch wenn ich es nicht wolle. 2 Vom ersten Atemzug an ringt der Tod mit dem Leben. 3 Mit dem ersten freien Gedanken ringt die Sünde mit der Wahrheit. 4 Und unser rebellisches Herz mit Gott. 5 Wir verschließen die Augen in der Jugend, wir werfen uns in der Blüte unserer Jahre in die…
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THOW 115: Aus freien Stücken
1 Ich weiß, dass ich nichts muss. 2 Und niemand fordert Rechenschaft auf Erden am Ende meiner Tage. 3 Was ich getan, ist wie ein Hauch von Nichts. 4 Und hab ich Schulden, soll sich ein anderer drum kümmern. 5 Ich kann mein Leben frei vergeuden, Zeit vertreiben, achtlos wandeln – weil es mein Leben ist. 6 Lang hab ich…
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THOW 114: Gut beraten
1 Gedanken kreisen, Optionen wirbeln, Ideen drängen sich nach vorn. 2 So viel sei zu bedenken, so viel sei zu beachten. 3 So viele Stimmen, die sich laut Gehör verschaffen. 4 Wohl dem, der sein Ohr nicht jedem leiht. 5 Wohl dem, der nicht sitzt im Rat der Gottlosen. 6 Wohl dem, der die Weisung im Gebete sucht. 7 Wohl…
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THOW 113: Klein
1 Klein bin ich. 2 Unbedeutend dreht das Rad sich weiter. 3 Ich meint, ich hätt Bedeutung. 4 Aber kaum verließ ich kurz die Bühne, nahmen andere meinen Platz ein. 5 Mein Wort, gerade noch im Rat ertönte, verhallt im Wald der Wehklag unerhört. 6 Hat ich den anderen nicht gestern noch beschwichtigt, er werde schon genug beachtet? 7 Nun…





























