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THOW 328: Feindesnähe
1 Ein Sprichwort sagt: „Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher.“ 2 Ich aber sage dir: Halte Abstand vom Bösen, wo immer es dir möglich ist. 3 Ja, sogar noch mehr: Widerstehe dem Feind, so flieht er vor dir. 4 Damit du ein ruhiges Leben führen kannst. 5 In der Gegenwart des Guten ist kein Raum…
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THOW 318: Komm
1 Du rufst mich, auch wenn ich dich nicht höre. 2 Du führst mich, auch wenn ich dich nicht spüre. 3 Im Dunkel folge ich dem Licht in der Ferne. 4 Im Schweigen der Stimme vom Kreuz. 5 Dein Wort ist mir vor Augen: Komm! 6 Komm, den ersten Schritt ins Unbekannte, über die Schwelle. 7 Den Schritt des Glaubens.…
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THOW 317: Was ist Glaube?
1 Heißt Glauben nur „nichts wissen“? 2 Oder ist Glaube im Gegenteil das Wissen um Dinge, die man nur nicht sieht? 3 Was ist dieser Glaube, von dem so viele sprechen und ihn doch so unterschiedlich verstehen? 4 Ich glaube, weil ich Sehnsucht habe. 5 Mein Herz ruft mir zu, dass mehr sein muss als diese Welt. 6 Ich glaube,…
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THOW 314: Einfach
1 Glauben ist nicht kompliziert. 2 Selbst Kinder können ihn verstehen. 3 Ich fand ihn schon als junger Mensch. 4 Gott rief mich beim Namen, und ich hörte seine Stimme. 5 Ganz allein in meinem Zimmer. 6 Ich wusste nicht, dass es Gott war, noch wer Gott ist. 7 Doch ich wusste: Da spricht jemand in mein Herz. 8 Und…
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THOW 297: Danke für diesen guten Morgen
1 „Danke für diesen guten Morgen“ sang ich schon als Kind. 2 „Danke für jeden neuen Tag“, als ich noch gar nicht wusste, was kommen wird. 3 „Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.“ 4 Du legst Dank in unsere Herzen, damit wir Mut fassen. 5 Denn du bist kein eitler Gott, der unseren Dank begehrt. 6…
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THOW 274: Unmögliches
1 Dort, wo wir nicht mehr weiter können. 2 Nicht mehr wissen, was zu tun ist. 3 Lösungen menschenmöglich nicht vorhanden. 4 Dort berühren wir den Glauben. 5 Und dieser Glaube sagt uns, Unmögliches ist nicht unmöglich bei Gott. 6 Ausweglosigkeit kennt einen Ausweg. 7 Ende findet einen Anfang. 8 Was tot war, ist wieder lebendig geworden. 9 Da tauchen…
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THOW 273: Glauben, ohne sehen
1 Wie Thomas bin ich, Herr. 2 Kaum gerate ich in Not – und sei es nur der Seelenpein – rufe ich nach einem Zeichen. 3 Ich klage, jammere, flehe – ob Du Dich meiner nicht erbarmst. 4 Eingreifst, mein Leid mir schnell beendest. 5 Mir Recht verschaffst. 6 Mein Herz vor Glück springen lässt. 7 Und Dank sei Gott:…
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THOW 264: Von dieser Welt
1 In dieser Welt, wenn auch nicht von dieser Welt. 2 Mit erneuertem Geist, aber in sterblichen Hüllen. 3 Hoffen auf Verwandlung, aber noch nicht verwandelt. 4 Leben wie jedermann, aber nicht wie jedermann berufen. 5 Erdulden wie jedermann, so doch mit einer anderen Zuversicht. 6 Keine Zuversicht, die Welt zu gewinnen. 7 Aber Zuversicht, die Welt zu überwinden. 8…
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THOW 258: Gott verstehen
1 Genug gehört. 2 Zu viele Worte über Gott. 3 Vieles über ihn bleibt unbeachtet, weil man einfach nicht mehr hinhört – zu viele Ablenkungen, zu viel anderes im Kopf. 4 Manches klingt vernünftig und nachvollziehbar, doch beim genaueren Nachdenken wirkt es fremd und verliert seine Kraft. 5 Mancher ist begeistert, doch wenn man überschlägt, was es im Leben kosten…
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THOW 246: Stimmen
1 Das ist, was ich sehe, schmecke und spüre, sagt die Stimme. 2 Das ist wohl nicht zu leugnen. 3 Du vergisst, was ich alles weiß, sagt die andere, und holt die Bücher der Erinnerungen. 4 Und das ist, was der Verstand gebietet, erwidert die dritte. 5 Nur das kann sein, alles andere ist Trug. 6 So ringen Kopf, Sinn…




























