Hoffnung,  Leben,  Weg

THOW 280: Verloren

1 Wie Züge rast Leben rechts und links vorbei. 2 Ohnmächtig das Bedauern, nicht darin zu sein. 3 Den Anschluss verlieren, die Abfahrt verpassen. 4 Zurückgeblieben, als Relikt des Gestern im Rückspiegel der Geschichte. 5 Und irgendwann vergessen.

6 Wenn wir die Kontrolle verlieren, den Fahrplan nicht mehr selbst bestimmen. 7 Weil wir alt werden, oder Krankheit uns zum Innehalten zwingt, 8 aber das Schwungrad um uns sich nicht in die Speichen greifen lässt. 9 Dann spüren wir den Lauf der Zeit.

10 Ich schaue auf zum Herrn, von hier kommt mir Hilfe. 11 Nicht wie ich es will, keine Aufholjagd, kein Festhalten der Züge. 12 Der, dem Raum und Zeit unterstellt, führt mich zur rechten Zeit wieder zum rechten Ort. 13 Er stellt mich dort auf meine Füße, wo fester Grund mich trägt.

14 So finde ich Frieden und Gewissheit. 15 Bin vom Wettlauf mit der Zeit befreit. 16 Und ganz in deinen Händen finde ich Ruhe. 17 Denn wer auf den Herrn vertraut, der wandelt im Schatten des Höchsten und in der Gunst des Heils.

Psalm 121,1–2 / Psalm 91,1 / Jesaja 40,31 / Prediger 3,1 / Psalm 31,15-16

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