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THOW 290: Actio et reactio
1 Sie ringen und streiten, sie hadern und zweifeln. 2 Sie stellen in Frage, weil sie es selbst nicht erleben. 3 Darum hinterfragen sie deine Worte und dein Zeugnis, diskutieren mit dir, bis du es selbst tust. 4 Dabei verkennen sie, dass sie zwar „Herr, Herr“ sagen, aber nicht bereit sind, dich den Herrn sein zu lassen. 5 Was wir…
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THOW 266: Nicht ich, sondern Christus
1 Ich denke an mich, doch du lässt mich an andere denken. 2 Nicht wie wir denken, sondern so, wie du es verheißen hast. 3 Der Glaube dieses Geschlechts vergeht aus Mangel an Erkenntnis. 4 Verführt von falschen Versprechungen. 5 Verloren auf der Suche nach sich selbst. 6 Und doch längst gefunden, längst offenbar. 7 Christus heilte und tat weit…
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THOW 249: Das Siegel des Geistes
1 Gottes Gegenwart. Wie ein sanfter goldener Film durchwebt sie Raum. 2 Der, der allgegenwärtig ist, offenbart sich. 3 Offenbart sich in seiner Schöpfung. 4 Nicht durch ihre Worte, die verführbar sind. 5 Nicht durch ihre Taten, die der Menschen Werke bleiben. 6 Wie ein Hauch, die Signatur des Schöpfers. 7 Ob Mensch oder Tier – am Geruch erkennen sie…
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THOW 239: Rosenkrieg
1 Wunderschön ist mein Geliebter. 2 Nichts will ich mehr, als ihm nah zu sein. 3 Seit ich ihn sah, kann mein Auge sich nicht satt sehen. 4 Mein Ohr klingt nach über jedes seiner Worte. 5 Mein Herz springt vor Freude, wenn er den Raum betritt. 6 Und nichts ist mir mehr wert, als dem Herrn der Herren eine…
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THOW 238: Der Preis
1 Geschenkt, doch nicht umsonst. 2 Leicht, und doch nicht fertig. 3 Einmal, und doch täglich. 4 Spürbar, doch kein Gefühl. 5 Wissen ist nicht Weisheit. 6 Und Weisheit nicht Erkenntnis. 7 Wer meint, es schon ergriffen zu haben, ist schon am Irrweg. 8 Wer das Kreuz nur an die Wand hängt, statt zu tragen, wird darunter keinen Frieden finden.…
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THOW 115: Aus freien Stücken
1 Ich weiß, dass ich nichts muss. 2 Und niemand fordert Rechenschaft auf Erden am Ende meiner Tage. 3 Was ich getan, ist wie ein Hauch von Nichts. 4 Und hab ich Schulden, soll sich ein anderer drum kümmern. 5 Ich kann mein Leben frei vergeuden, Zeit vertreiben, achtlos wandeln – weil es mein Leben ist. 6 Lang hab ich…

















